Julia

Heinrich-Oppermann

Kreativität

Licht

Herzens.

ist das 

in der dunkelkammer deines

Habe ich keine Ruhe im Innen wie im Außen, kommt bei mir leider kein kreativer Gedanke. Also bin ich still, wenn ich etwas erschaffen will. Gehe in mich. Ich fahre ohne Musik Auto und gebe mich meinen Gedanken hin. Ich ziehe mich zu Hause in ein menschenleeres Zimmer zurück. Inzwischen weiß ich, dass ich Kreativität nicht erzwingen kann. Bevor eine Idee geboren wird, wird sie zuerst einmal gewünscht. Aus dem Wunsch formt sich ein Gedanke, der Gedanke wächst und es folgt die Tat. Hoffentlich. Oder der Gedanke verebbt und stirbt - die Idee wandert dann weiter zum nächsten Kreativen und hofft dort das Licht der Welt erblicken zu dürfen. Denn ist eine Idee erst einmal im Universum gepflanzt, kann sie nicht nicht geboren werden. Die Idee bleibt immer bestehen, es wechselt nur der Besitzer. Also sitze ich still und lasse die Idee zu mir kommen. Ob es meine eigene ist oder eine verwaiste, das weiß ich nicht. Habe ich sie aber adoptiert, hüte, pflege und füttere ich sie, bis sie zu etwas Großem heranwächst. Wie zum Beispiel die Gestaltung meiner Website. Lange habe ich von ihr geträumt. und vor ein paar Wochen war es dann soweit: Die Idee, sie selbst zu gestalten wurde geboren und ich habe mich an die Umsetzung gemacht. Ich wurde mit einem Mal überwältigt von so viel Inspiration, so daß ich gar nicht wusste, wohin mit all der Energie. Aber ich habe es geschafft, diese Energie zu bündeln und bin überglücklich über meinen eigenen Schatten gesprungen zu sein. Ich habe etwas entstehen lassen, was ich bis vor ein paar Monaten noch für unmöglich gehalten habe: Meine digitale Visitenkarte.

Kreativität...

und wie ich zu dieser website gekommen bin.

Ruhe

Disziplin

LangeNächte.

Inspiration

Identifikation

Dranbleiben ist das Motto. Kreativität ist ein Prozess, der einen manchmal verzweifeln lässt. Was heute noch eine geniale Idee war, kann morgen unerträglich sein. Was heute noch hübsch aussieht, lässt einen morgen am eigenen Geschmack zweifeln. In diesem Prozess ist der Mülleimer dein bester Freund. Haare kämmen kann man sich auch sparen, vor lauter Haare raufen hat man tagelang sowieso keine Frisur. Wenn ich in einen kreativen Prozess abtauche, bin ich für nichts anderes zu gebrauchen. Ich muss nicht essen und nicht schlafen. Ich will auch niemanden sehen. Alles und jeder stört, und das ist überhaupt nicht böse gemeint. Es ist nur so: Wenn ich im "Flow" bin muss ich die Welle reiten, wie sie kommt. Unterbreche ist, brauche ich einen sehr langen Anlauf, um wieder im Fluss zu sein. Inzwischen bin ich es mir wert - und habe mir auch ein Umfeld und einen Kreis Menschen um mich herum geschaffen, der mir erlaubt, mich diesen Phasen hinzugeben (hier ein großes Dankeschön an meine verständnisvolle Familie). Das sehe ich nicht als selbstverständlich.

Wenn ich etwas erschaffe oder entwickele, identifiziere ich mich natürlich mit dem Produkt. Mit dieser Website war ich anfänglich überfordert. So viele Möglichkeiten der Gestaltung. So viele Farben und Schriften. so viele Layouts. Welche Fotos werde ich dafür nutzen? Wer ist meine Zielgruppe? Was möchte ich anders machen, als die anderen Fotografen? Fragen über Fragen. Mein Erstentwurf war Rosa mit Blümchen, das Logo verschnörkelt. Am dritten Tag wanderte alles in die virtuelle Mülltonne. Am vierten Tag habe ich alles auf Anfang gesetzt. Ich dachte immer, ich sei der "Rosa"-Typ. Aber dann begann ich nachzudenken. Was, wenn mich alle anderen nur als "Rosa" sehen, und ich bin eigentlich Gelb? Oder Blau? Es entstand eine Grundsatzdiskussion mit mir selbst. Eine sehr intensive, aber heilsame. Im Moment fühle ich mich im Blau zu Hause. Und in Goldfarben. Das kann sich aber in einem halben Jahr wieder ändern, weil ich mich ständig im Wandel befinde. Und diesen Wandel halte ich auch nicht auf, sondern fördere ihn aktiv. Ich bilde mich weiter, ich meditiere, ich tausche meine alten Gewohnheiten in neue um und erschaffe täglich eine neue Persönlichkeit, eine neue Julia. Eine Julia, die heute Blau mag und morgen vielleicht Orange. Keiner ist also gespannter als ich, was als nächstes passiert. 

Am kreativsten bin ich spät in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Dann, wenn die Welt noch oder schon schläft. Oder an Feiertagen, wenn alles ruhig ist. So schlimm die Tatsache, dass es Covid-19 gibt auch ist, so sehr habe ich die Selbst-Quarantäne genossen. Auf einmal war sie da: Die Zeit, die ich nie hatte. Auf einmal musste ich gar nichts mehr. Plötzlich hat auch der Einkauf mal für ein paar Tage ausgereicht und Freunde und Familie treffen war ja sowieso tabu. Was habe ich das "Nichtstun" genossen! Mich mal auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Mich "aus und wieder angeschaltet". Was habe ich die große Leere und die Zeit der arbeitsfreien Wochen mit wunderschönen, kreativen Gedanken gefüllt. Habe Bücher gelesen und Podcasts über persönliche Weiterentwicklung gehört. Habe mich die Nächte durch das Internet geklickt auf der Suche nach Inspiration. Und ich bin fündig geworden. Und dankbar für eine Neueinwertung des Begriffes "Zeit haben". 

Das Kernstück der Kreativität ist die Inspiration. Und ich kann mich von allem inspirieren lasse: Von Menschen, von Farben. von der Natur. Von einem Zeitungsartikel. Vom Gespräch mit einem Nachbarn. Oder einem guten Freund. Von einer Plasiktüte, die sich von Windböen über die Straße treiben lässt. Von zwei Eichhörnchen, die sich im Baum jagen. Von einem Welpen, der denkt, ihm gehört die Welt. Von einer Katze, die einfach nur dem "Sein" frönt. Von anderen Künstlern und von Obdachlosen. Inspiration ist dort, wo ich danach suche. Ausnahmslos.

Wenn ich kreativ werde, teilt sich der Prozess in mehrere Phasen, die sich auch mal überschneiden können. Aber im Prinzip sind es diese fünf Dinge, die mich aus einer Idee ein Produkt erschaffen lassen.

welche schrift passt zu mir?

welche Farbe bin ich?

ich lasse mich von der natur inspirieren.

Ruhe & Inspiration

home

Meine Quellen der Ruhe & Kraft:

- Eine Tasse schwarzer Tee mit Kandiszucker
- Eine stille Meditation
- Ein Spaziergang mit meinem Hund
- Ein gemütlicher Abend mit meinem Mann
- Ein Frühstück bei meinen Eltern
- Ein Telefonat mit meinen Geschwistern
- Ein langer Whatsapp-Chat mit einer Freundin
- Einen interessanten Podcast hören
- Ein gutes Buch lesen
- Ein gesundes Mittagessen kochen




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